Hollriede3

Interessengemeinschaft:
„Gegen ein Industrie- oder Gewerbegebiet in Hollriede“

Die Stadt Westerstede plant die Änderung des Flächennutzungsplanes, um ein Gewerbe- und Industriegebiet in Hollriede zu schaffen. Die Flächen sollen einem Tiefbauunternehmen zur Verfügung gestellt werden, das auf dem Gelände eine Steinbrechanlage betreiben möchte.

Auf Informationsveranstaltungen der Dorfgemeinschaft wurde deutlich, dass viele Hollrieder mit diesen Plänen nicht einverstanden sind.

Im August 2011 hat sich eine Interessengemeinschaft „Gegen ein Industrie- oder Gewerbegebiet in Hollriede“ gebildet. Als wesentliche Gründe gegen die Ausweisung eines Industrie- oder Gewerbegebietes in Hollriede nennt die Interessengemeinschaft:

·- Der Betrieb einer Steinbrechanlage stellt eine nicht zu
     akzeptierende Lärmquelle dar.
·- Das zusätzliche Verkehrsaufkommen stört den Fahrzeugverkehr auf
     der Leerer Straße erheblich und macht die gerade eingeführte 80er
     Regelung zunichte.
·- Die Anlieferung von Bauschutt und der Betrieb der Steinbrechanlage
     führen zu einer gesundheitsschädigenden Luftverschmutzung durch
     die ständige Staubentwicklung.
·- Ein weiteres zusätzliches Gewerbegebiet bedeutet eine planlose
     Zersiedelung der Landschaft.
·- Die massenhafte Überquerung des Fahrradweges schadet dem
     Fahrradtourismus.

Um die Verhinderung eines Industrie- und Gewerbegebietes in Hollriede zu erreichen, sieht die Interessengemeinschaft für sich folgende Aufgaben:

·- Verfolgen der der aktuellen Entwicklungen des Verfahrens
·- Informieren der Dorfgemeinschaft über den Stand des Verfahrens
·- Vertreten der Argumente gegen die Ausweisung gegenüber
     anderen Interessenvertretern
· - Überzeugen der kommunalpolitischen Entscheidungsträger der
     Stadt Westerstede vom Verzicht auf die Ausweisung eines
     Industrie- oder Gewerbegebietes

Die Interessengemeinschaft wird über den Stand des Verfahrens von der Stadt Westerstede, vertreten durch Mitarbeiter des Bauamtes, regelmäßig informiert.